Depression/Quiz

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Version vom 22. Oktober 2021, 16:30 Uhr von Pfleide (Diskussion | Beiträge)
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Die Fragen im Quiz beziehen sich auf den FACHARTIKEL Depression.







  

1

Welche Antwort bezüglich affektiver Störungen bei Männern und Frauen stimmt nicht?

Es erkranken mehr Frauen als Männer an einer unipolare Depression.
Bei der Manie ergeben sich keine Geschlechterdifferenz in den Prävalenzzahlen.
Die Depressionsrate zwischen weiblichem und männlichem Geschlecht scheint sich erst mit Beginn der Pubertät zu unterscheiden.
Es erkranken mehr Männer als Frauen an einer bipolaren affektiven Störung.

2

Welche Aussage stimmt?

Hormone können niemals eine Depression begünstigen.
Ein akuter Abfall gonadaler Hormone (z.B. postpartal) kann die Entwicklung einer depressiven Symptomatik begünstigen.
Ein niedriger Östrogenspiegel kann als ein protektiver Faktor bei Depressionen gewertet werden.
Das im Hypothalamus produzierte Somatostatin kann bei Männern eine Depression begünstigen.

3

Welche Antwort hinsichtlich der Symptome bzw. Verhaltensweisen bei einer Depression stimmt?

Depressive Kernsymptome wie Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Anhedonie werden von Männern und Frauen ungefähr gleich häufig genannt.
Männer reagieren bei einer Depression eher als Frauen aggressiv und risikofreudig und konsumieren häufiger Alkohol und Drogen.
Frauen reagieren eher als Männer mit atypischen Symptomen (z.B. Appetitsteigerung) oder somatische Beschwerden und Schmerz.
Frauen suizidieren sich deutlich häufiger infolge einer Depression als Männer.

4

In welcher der folgenden Lebensphasen ist speziell bei Frauen von einem erhöhten Risiko für eine Depression auszugehen?

Generell im Seniorenalter.
Meistens in der zweiten Schwangerschaft.
Im Grundschulalter.
In der Menopause.

5

Welche der nachfolgenden Antworten ist hinsichtlich der Entwicklung einer Depression falsch?

Im Rahmen der Pubertät könnte der Anstieg von Geschlechtshormone im direkten Zusammenhang mit negativem Affekt bei Jungen stehen.
Doppelblindstudien ergeben erste Hinweise für eine antidepressive Wirkung einer Testosteron-Substitutionstherapie. Das erhöhte Risiko eines Prostatakarzinoms spricht dabei gegen die breite klinische Anwendung.
Bestimmte Untergruppen depressiver Männer leiden unter deutlichem Hypogonadismus.
Depressive Männer weisen im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden höhere Kortisol-, aber niedrigere Testosteronwerte auf.

(lat.: deprimere = herunterdrücken) Psychische Erkrankung, die durch die Hauptsymptome gedrückte Stimmung, Verlust an Interessen bzw. an Freude und deutliche Antriebsminderung gekennzeichnet ist.

Affektive Störung (i. d. R. phasenweise), bei der Antrieb und Affekt deutlich gesteigert sind.

Starke Reduktion der Fähigkeit zum positiven emotionalen Erleben.